Oft minderbemittelte Migranten zahlen nun für ihr Recht, den Aufenthaltstitel.
Ein "Machtwerk des Teufels" nennt das neue Gesetz
ein Mitarbeiter von Helping-hands www.helping-hands.at
(Auszug aus Mail mit helping hands)
…Diese Kosten (Zahlung von 100 EUR für Aufenthaltstitel) sind mir bekannt.
Allerdings kann ich ihnen versichern, dass dies nur ein kleineres Übel im Vergleich zu den vielen anderen Übeln (Keine Inlandsantragstellung in vielen Fällen bei Ehegatten von Österreichern, Erfordernis des Nachweises von erhöhten Unterhaltsmitteln für die Erteilung von Aufenthaltstiteln, kein automatischer Arbeitsmarktzugang mehr nach der Heirat usw...) in
diesem Machwerk des Teufels (: darstellt.
Eine Verhinderung des Familienlebens ist dies alleine wohl nicht, da
die Ehegatten schon Unterhaltsmittel von 1100 Euro plus Mietkosten
nachweisen müssen um zu einem Aufenthaltstitel zu kommen. Bei dieser Regelung stellt sich viel eher die Frage ob einkommensschwache Menschen ein Recht auf Familienleben haben.
Mein Vorschlag wäre es eben diese neuen Regelungen in den Medien zu
thematisieren, da ich aus meiner Beratungstätigkeit viele
problematische Fälle kenne in denen gerde das Erfordernis der Unterhaltsmittel der Knackpunkt sein könnte. (Nach der alten Rechtslage wurde auf die Sozialhilfe abgestellt, jetzt auf § 293 ASVG)…
FÜR MICH NACH WIE VOR UNFASSBAR!
-